Der vielgepriesene sogenannte „freie“ Markt versagt, wenn es um erschwingliches Wohnen geht. Die Immobranche hat es in den letzten Jahren geschafft, in einem nie dagewesenen Betongoldrausch viel mehr zu bauen als zum Wohnen gebraucht wurde. Trotz Überangebot an Wohnungen stiegen die Mieten. Zudem wurden Bau- und Bodenpreise nach oben getrieben und ...
Die Wohnungsgemeinnützigkeit wurde abgeschafft, kommunale Wohnbauten wurden in großer Zahl privatisiert und Wohnbauförderungsbudgets dauerhaft von objektbezogenen Investitionsausgaben zu Mietbeihilfen umgeschichtet. Das ist in aller Kürze die wohnpolitische Bilanz Deutschlands – Fehler, die in Österreich weitgehend vermieden werden konnten. Die Bel...
Ein Jahrzehnt der niedrigen Zinsen hat aus Wohnungen zunehmend Betongold gemacht. Kaufpreise und private Neuvertragsmieten sind stark gestiegen. Ist Eigentum ein möglicher Ausweg aus der Spirale der Mietteuerungen? Neue Berechnungen zeigen, dass kreditfinanziertes Eigentum die mit Abstand teuerste Wohnform ist. Haushalte mit Kredit haben entspreche...
Die gemeinnützige Wohnungswirtschaft ist eine tragende Säule der Wohnpolitik in Österreich. Privatisierungen in diesem Sektor haben langfristig negative Folgen. Was einst günstiger sozialer Wohnraum war, verwandelt sich in ein lukratives Spekulationsobjekt. Die Mieten schießen in die Höhe, befristete Mietverhältnisse ziehen ein – die Mieter:innen w...
In den letzten fünf Jahren sind die Wohnkosten explodiert! Die scheidende Regierung reagierte nur auf tagesaktuelle Probleme und ließ wichtige Punkte ihres Regierungsprogramms liegen. Dabei hätte sie locker etwa eine wirksame Mietbremse einführen und befristete Verträge stoppen können. Die kommende Regierung muss dringend für leistbaren Wohnraum un...
Im Umbauplan der AK wird auch der ökologische Umbau der Häuser und Wohnungen behandelt. Dafür bedarf es thermischer und energetischer Sanierungen. Das heißt, es braucht einerseits andere Heizsysteme, die uns unabhängig von Öl und Gas machen. Andererseits sind auch Gebäudedämmungen erforderlich, damit der Energieverbrauch für Heizung und Kühlung mö...
In Österreich sind in den letzten fünf Jahren sehr viele Wohnungen gebaut worden. Auf den ersten Blick positiv, auf den zweiten Blick doch alarmierend: Der Großteil der Wohnungen wurde von gewinnorientierten Bauträgern, also ohne Wohnbaufördermittel gebaut. Die Folge: Boden-, Bau-, Kauf- und Mietpreise am freien Wohnungsmarkt schnalzten in R...
Im Dezember sind die Kategorie-Mieten heuer bereits zum dritten Mal erhöht worden. Neue Berechnungen zeigen enorme Sondergewinne der Immo-Branche und hohe Belastungen von Miethaushalten. Eine Mietpreisbremse muss her – nicht zuletzt, weil bereits im April 2023 die Richtwertkeule ein nächstes Mal zuschlagen wird. Soforthilfe würden auch „5 aus 45“ ...
Pandemie und Krieg haben die Energiepreise drastisch erhöht. In der Folge ist die allgemeine Teuerung ist Österreich so hoch wie zuletzt in den 1970er Jahren. Das hat auch Auswirkungen auf die Mieten. Zinserhöhungen bei aufrechten Mietverträgen sind gesetzlich oder vertraglich häufig an einen fünfprozentigen Anstieg der Verbraucherpreise gebunden....
Eine neue, von der AK beauftragte Studie der TU Wien befasst sich mit dem aktuellen Wohnbauboom in der Hauptstadt. Erstmals in der Nachkriegszeit wird die Bautätigkeit von frei finanzierten Projekten gewerblicher Akteur:innen dominiert. Immer mehr Investor:innen kaufen ganze Projekte auf diesem spekulativen, zunehmend überbewerteten Wohnungsmarkt....
Im Auftrag der Arbeiterkammer hat die TU Wien die Wohnversorgung in fünf wachsenden europäischen Millionenstädten untersucht. Wien steht dabei verhältnismäßig gut da. Doch auch die Hauptstadt muss aktiv gegen stark steigende Bodenpreise vorgehen.
Die Arbeitslosigkeit ist massiv gestiegen. Mehr als eine halbe Million Menschen ist beschäftigungslos. Zudem sind Hunderttausende in Kurzarbeit. Diese Menschen und ihre Familien müssen mit viel weniger Geld auskommen. Die Mieten steigen hingegen weiter. Unter anderem ist zu befürchten, dass heuer doppelt so viele Haushalte delogiert werden als let...
Junge WienerInnen sind durch die Wohnkosten im privaten Segment stark belastet. Für eine ungeheizte Wohnung muss im Schnitt bereits ein Drittel des Haushaltseinkommens aufgewendet werden.
Seit geraumer Zeit wächst die Bevölkerung in vielen österreichischen Städten und Ballungszentren stark. Diese Renaissance der Städte ist eine fundamentale Ursache, warum die Wohnungspreise und -mieten seit rund einem Jahrzehnt überproportional steigen. Damit die Kosten für das Wohnen nicht einen noch höheren Anteil des Einkommens der Haushalte vers...
Eine Investitionsoffensive im sozialen Mietwohnungsbau ist erforderlich. Sowohl die Wohnungen, wie auch mit ihrem Bau einhergehende Wirtschafts- und Beschäftigungsimpulse sind dringend nötig. Erfreulicherweise wurde die Wohnbauinvestitionsbank vor kurzem gegründet, aber weitere politische Begleitmaßnahmen sind notwendig um endlich eine Investitions...
Mieten sind stärker gestiegen als Einkommen. Bautätigkeit hält in den Ballungsräumen mit der Nachfrage nicht Schritt, die Wohnbauförderung wurde im Zuge der Krise gekürzt. Mit einer Zweckbindung wäre ein bedarfsgerechtes Aufkommen an Wohnbauförderungsmitteln möglich.
Eine Auswertung aktueller Altbau-Mietangebote durch die Arbeiterkammer zeigt, dass in Wien im Schnitt bei Wohnungsangeboten Nettomieten verlangt werden die 32% (bei unbefristeten Verträgen) bis 81% (bei befristeten Verträgen) über den gesetzlich zulässigen Mieten liegen. Die Ergebnisse bestätigen damit mehrere Studien die alle zu dem Schluss kommen...