Alle Beiträge von Markus Marterbauer

Österreichs Industrie: Wie es nach jahrzehntelanger Erfolgsstory zur Rezession kam
Österreichs Industrie legt seit Jahrzehnten eine beeindruckende Erfolgsstory hin. Doch seit Anfang 2023 ist sie abgerissen. Die hartnäckige Rezession hat vielfältige Ursachen, von hohen Energiepreisen über weltweite Investitionszurückhaltung, gestiegene Zinssätze bis zum Fehlen der Pharmaunternehmen und zu hohen Gewinnausschüttungen. Eine aktive In...
Mittwoch, 19.02.2025
06:40 Uhr
Sozialpartnerschaft – ein zeitgemäßes Instrument der Konfliktlösung?
Die Lösungskompetenz der Sozialpartnerschaft nahm in den letzten Jahrzehnten sichtbar ab. Doch die Kritik am Korporatismus, die heute primär von rechts kommt, spiegelt vor allem ein mangelndes Verständnis für kollektive Lösungen, die dem Gemeinwohl dienen. Will die Sozialpartnerschaft wieder wirkungsmächtig werden, so muss sie herzeigbare Kompromis...
Mittwoch, 12.02.2025
06:40 Uhr
2025: Der wirtschaftspolitische Neustart steht an
Die schwierige Ausgangslage erfordert ein offensives wirtschaftspolitisches Konzept, das auch einen wirtschaftlich und sozial verträglichen Weg der Budgetkonsolidierung beinhaltet. Entscheidend ist die Ausarbeitung einer Strategie zu höherem Produktivitätswachstum, die besonders bei einem beschleunigten Strukturwandel hin zu guter Arbeit ansetzt. V...
Montag, 30.12.2024
06:40 Uhr
Scharfe Budgetkonsolidierung würde 2025 drittes Rezessionsjahr in Folge bedeuten. Zur aktuellen WIFO-Prognose
Die neue WIFO-Konjunkturprognose lässt zum Jahreswechsel keinen Optimismus aufkommen. Der Aufschwung kündigt sich weiterhin nur sehr zaghaft an und wäre durch ein großes Kürzungspaket massiv gefährdet. Die Arbeitslosigkeit steigt kräftig. Daher muss die Politik dringend Sicherheit geben und in der Konjunkturschwäche investieren. Gleichzeitig muss d...
Freitag, 20.12.2024
10:40 Uhr
Wie man (makroökonomisch) ein Budget konsolidiert
Das Budgetdefizit des Staates kann nur sinken, wenn sich das Ausland stärker verschuldet und Unternehmen sowie private Haushalte ihren Überschuss abbauen. Das größte Potenzial in Österreich besteht in einer Verringerung des Sparüberschusses der Haushalte durch gezielte Verteilungspolitik und Maßnahmen, die Arbeitslosigkeit verringern und Sicherheit...
Montag, 16.12.2024
06:45 Uhr
Wege aus der Rezession
Die Belebung von Konjunktur und Beschäftigung bildet die Voraussetzung für eine Bewältigung der großen wirtschaftlichen und sozialen Aufgaben der neuen Bundesregierung, insbesondere der Budgetkonsolidierung. Dafür ist ein Konjunkturimpuls notwendig, der bereits kurzfristig die Investitionsnachfrage belebt und die Arbeitslosigkeit verringert. Wir ze...
Freitag, 13.12.2024
06:40 Uhr
Zukunftsperspektiven einer fortschrittlichen Budgetpolitik
Ein Kurswechsel zu einer fortschrittlichen Budgetpolitik ist dringend: Es gilt, Zukunftsinvestitionen zu stärken und sinnvoll durch Verschuldung zu finanzieren, bessere Gesundheit, Pflege und Bildung auszubauen und durch vermögensbezogene Steuern zu finanzieren, guter Arbeit Priorität zu verleihen und damit auch Staatseinnahmen zu generieren sowie ...
Mittwoch, 19.06.2024
10:15 Uhr
Sozialbericht 2024: Wege in einen Sozialstaat der Zukunft
Die multiplen Krisen der letzten Jahre gehen auch an den in Österreich lebenden Menschen nicht vorbei. Pandemie, Teuerung und Klimakrise verstärken bestehende soziale Ungleichheiten und bringen neue Unsicherheiten hervor. Im nun veröffentlichten neuen Sozialbericht des Sozialministeriums wird einmal mehr der Blick auf die Lebensbedingungen der Mens...
Mittwoch, 10.04.2024
06:45 Uhr
2024: Das Jahr, in dem wirtschaftspolitisch die Weichen neu gestellt werden
So schwierig 2023 wirtschaftlich war (hohe Inflation, tiefe Rezession), so hoch sind die Notwendigkeit von und die Chancen für den Richtungswechsel 2024: Gegen die Klimakrise investieren, Arbeitskräfteknappheit für bessere Arbeitsplätze nutzen, manifeste Armut verhindern und Überreichtum begrenzen. 
Freitag, 29.12.2023
06:40 Uhr
Am Wendepunkt der Konjunktur. Zur neuen WIFO-Prognose
Das WIFO erwartet nach der merklichen Rezession 2023 (-0,8 Prozent) für das kommende Jahr eine nur sehr bescheidene Erholung der Wirtschaftsleistung (real +0,9 Prozent). Diese wird von der Konsumnachfrage und damit von steigender Beschäftigung und kräftigem Reallohnwachstum (+3,7 Prozent pro Beschäftigten) getragen. Dazu kommt die beginnende Erholu...
Donnerstag, 21.12.2023
10:25 Uhr
Sparen und Investieren: zukunftsfähige Budgetpolitik
Zwar werden mit dem Budget für 2024 besonders für Klimapolitik mehr Mittel zur Verfügung stehen. Zu wenig wird jedoch auf aktuelle Bildungs- und Qualifizierungsherausforderungen reagiert. Eine wohlstandsorientierte Budgetpolitik kommt insgesamt zu kurz. Trotzdem ist das Budgetdefizit mittelfristig zu hoch – weil finanzielle Spielräume wie der Abba...
Donnerstag, 23.11.2023
08:30 Uhr
AK Essaypreis zum Thema „Überreichtum“: Über Reichtum und politische Macht
Die Arbeiterkammer Wien hat 2023 erstmals einen mit 5.000 Euro dotierten Essaypreis zum Thema „Überreichtum“ ausgelobt. Dieser würdigt Aufsätze zur gesellschaftlichen und demokratiepolitischen Herausforderung von Überreichtum. Gewonnen hat dieses Jahr der Essay „Über Reichtum und politische Macht“ von Johannes Amann. Zwei Anerkennungspreise gingen...
Mittwoch, 15.11.2023
08:30 Uhr
Jetzt ist der beste Zeitpunkt für Arbeitszeitverkürzung
Arbeitskräfteknappheit mache Arbeitszeitverkürzung unmöglich, meinen Industriellenvereinigung und WKÖ. Doch wir können uns nicht daran erinnern, dass die beiden Institutionen Arbeitszeitverkürzung bei hoher Arbeitslosigkeit angeboten hätten. Tatsächlich verschiebt die beginnende Arbeitskräfteknappheit die Machtverhältnisse so, dass eine Verkürzung...
Mittwoch, 23.08.2023
09:30 Uhr
Österreich fehlt ein konsistentes Modell gesamtwirtschaftlicher Politik. Zur aktuellen WIFO-Konjunkturprognose
Die neue WIFO-Prognose belegt für Österreich einen anhaltenden Wohlstandsverlust durch Covid- und Teuerungskrise. Dennoch gibt es neben vielen Verlierer:innen auch viele Gewinner:innen. Die Sozial- und Wirtschaftspolitik zeigt sich bislang nicht imstande, die Kosten vernünftig und gerecht zu verteilen sowie die Weichen für die Zukunft zu stellen. ...
Donnerstag, 30.03.2023
13:01 Uhr
Ausblick 2023: Sozialer Fortschritt ist machbar
Wirtschaftlich, sozial und politisch mögen die Aussichten derzeit nicht so erfreulich sein. Doch: Die Weichen richtig gestellt, kann 2023 das Jahr der Wende zum Besseren sein.
Freitag, 30.12.2022
08:30 Uhr
Rezession bleibt (hoffentlich) kurz, Inflation trifft nicht alle gleich. Zur neuen WIFO-Prognose
Die österreichische Wirtschaft fällt laut WIFO im Winterhalbjahr in eine kurze Rezession, im Jahresdurchschnitt 2023 beträgt das reale Wirtschaftswachstum nur +0,3%. Die Inflationsrate sinkt dank nachlassender Öl- und Gaspreise leicht auf 6,5%. 2022 haben staatliche Einmalzahlungen die Teuerung für die breite Bevölkerung abgefedert. Die kollektivv...
Donnerstag, 15.12.2022
11:00 Uhr
Budget 2023: 3 Schwerpunkte, 3 Defizite
Der Nationalrat hat das Bundesfinanzgesetz 2023 beschlossen. Drei klare Schwerpunkte sind erkennbar: Klima, Soziales und Landesverteidigung. Drei wichtige Bereiche, in denen der Handlungsbedarf besonders hoch ist, werden vernachlässigt: Bildung, Beschäftigung und Finanzierung. Das Bundesfinanzgesetz 2023 ist von Teuerungskrise und Konjunkturabs...
Freitag, 18.11.2022
08:30 Uhr
Inflation steigt, Konjunktur fällt, Finanzierung fehlt. Zur neuen WIFO-Prognose
Die Wirtschaftsentwicklung übertrifft 2022 alle Erwartungen: Das WIFO setzt die Prognose für reales BIP (+4,8 Prozent), Warenexport und Industrieproduktion, allerdings auch für die Inflationsrate (8,3 Prozent) kräftig nach oben. Für 2023 ist mit einem markanten wirtschaftlichen Abschwung zu rechnen (BIP nur noch +0,2 Prozent), der in einer Rezessi...
Freitag, 07.10.2022
12:45 Uhr
Angst und Hoffnung
Das menschliche Dasein wird durch unterschiedliche Ungerechtigkeitserfahrungen geprägt. Schlechte Behandlung durch Chef:innen oder auf Ämtern, drohender Jobverlust oder Kürzung von Sozialleistungen, Verlust der Wohnung oder verwehrte Aufstiegschancen zählen dazu ebenso wie Armut unter Kindern oder Missstände in der Pflege. Um abstrakte Debatten zu...
Montag, 26.09.2022
09:30 Uhr
Dauerhaft armutsfester Sozialstaat statt Einmalzahlungen. Zur neuen WIFO-Prognose
Die Inflationsrate steigt heuer laut WIFO im Jahresdurchschnitt auf 7,8 Prozent und geht 2023 nur auf 5,3 Prozent zurück. Das Wirtschaftswachstum erreicht heuer – aufgrund eines sehr starken ersten Quartals – real sogar 4,3 Prozent. Die Prognose für 2023 wurde auf +1,6 Prozent zurückgenommen und bleibt damit optimistisch. Das A...
Donnerstag, 30.06.2022
12:45 Uhr
Energiepreiskrise und Gewinn-Preis-Spirale bremsen die Konjunktur. Zur neuen WIFO-Prognose
Der verheerende russische Krieg gegen die Ukraine führt zu drastisch steigenden Energiepreisen, die die verfügbaren Einkommen und damit die Konsumnachfrage schwächen. Zudem führt die hohe Unsicherheit zur Verschiebung von geplanten Investitionen. In mehreren Branchen sind gefährliche Gewinn-Preis-Spiralen zu beobachten, die den Preisauftrieb zusät...
Freitag, 25.03.2022
11:45 Uhr
Worum es 2022 geht: Konservative durch progressive Wirtschaftspolitik ablösen
Konservative Wirtschaftspolitik versucht, die wirtschaftliche Spaltung in Verlierer:innen und Gewinner:innen für weniger sozialen Schutz für Arme und Arbeitslose und geringere Steuern für Reiche zu nutzen. Progressive Politik muss im Gegenteil die Ängste der Menschen ernst nehmen, Sicherheit geben, Hoffnung auf Verbesserung wecken und mehr Freihei...
Dienstag, 28.12.2021
08:30 Uhr
Kräftigen Aufschwung für Strukturwandel und bessere Jobs nutzen. Zur neuen WIFO-Prognose
Das WIFO erwartet für 2022 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um +5,2 Prozent, etwas mehr, als noch im Oktober erwartet. Die Produktion in der heimischen Industrie hat das Vorkrisenniveau längst übertroffen und überflügelt auch jenes der deutschen Industrie bei Weitem. Sorgenkinder bleiben Hotellerie und Gastronomie, doch ihr Anteil an...
Mittwoch, 15.12.2021
11:45 Uhr
Lob einer beginnenden Arbeitskräfteknappheit. Zur neuen WIFO-Prognose
Das WIFO erhöht die Prognose für Österreichs Wirtschaftsleistung neuerlich und zwar auf +4,4 Prozent für 2021. Besonders erfreulich entwickeln sich Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote soll bereits 2022 das Niveau vor der COVID-19-Krise erreichen – drei Jahre früher als ursprünglich erwartet. Das zeigt eindrucksvoll: Der Bedar...
Freitag, 08.10.2021
12:45 Uhr
Im kräftigen Wirtschaftsaufschwung niemanden zurücklassen! Zur neuen WIFO-Prognose
Das WIFO setzt die Konjunkturprognose für 2021 kräftig nach oben (BIP real +4 Prozent). Die Zahl der registrierten Arbeitslosen soll gegenüber 2020 um 58.000 zurückgehen. Trotzdem werden 2021 noch immer 50.000 Menschen mehr arbeitslos sein als vor der Pandemie. Im Aufschwung darf jetzt niemand zurückgelassen werden. Dazu sind massive Investitionen...
Donnerstag, 24.06.2021
12:45 Uhr
Ohne Priorität für Kampf gegen Arbeitslosigkeit keine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Zur neuen WIFO-Prognose
Die neue Wirtschaftsprognose des WIFO erwartet für das Jahr 2021 einen sehr bescheidenen Anstieg der Wirtschaftsleistung (BIP) um 1,5 Prozent bis 2,3 Prozent – trotz des tiefen Einbruchs im Jahr 2020. Österreich hinkt auch im europäischen Vergleich nach, besonders gegenüber Deutschland. Das liegt nicht an Warenexport und Güterproduktion, sondern a...
Freitag, 26.03.2021
11:45 Uhr
Massenarbeitslosigkeit, Klimakrise, Ungleichheit: die drei größten wirtschaftspolitischen Herausforderungen 2021
Die Wirtschaftsaussichten für 2021 sind so unsicher wie selten zuvor, sie werden primär vom Verlauf der Corona-Pandemie bestimmt. Selbst bei günstiger Entwicklung bestehen drei große Probleme: 1. Massenarbeitslosigkeit, 2. Klimakrise, 3. Ungleichheit und Armut. Österreich verfügt aufgrund des ausgebauten Sozialstaats und der hervorragenden öffentl...
Mittwoch, 30.12.2020
11:19 Uhr
Gerechtigkeits-Check: Wie fair findet Österreich die Einkommens- und Vermögensverteilung?
Die Ungleichheit in der Verteilung von Vermögen und Einkommen wird in Wissenschaft und Gesellschaft intensiv diskutiert, doch wird sie auch von der Bevölkerung als ungerecht wahrgenommen? Eine Studie der AK Wien zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der österreichischen Bevölkerung die Verteilung von Vermögen für unfair hält und die Spitzeneinkomm...
Mittwoch, 28.10.2020
08:30 Uhr
Corona: Sozialstaat hat Stresstest bestanden. Nun steht die Solidarität auf dem Prüfstand!
Leben und Tod hängen an einem Faden der Solidarität: Reichen die Kapazitäten des Gesundheitssystems, um alle COVID-19-Erkrankten medizinisch zu versorgen? Bleiben dabei auch noch genug Ressourcen für die Behandlung anderer Erkrankungen? Können Pflegeheime geschützt werden? Werden Pflegebedürftige nicht vernachlässigt? In der Pandemie erfährt unser...
Mittwoch, 14.10.2020
09:30 Uhr
Österreich: Beim materiellen Wohlstand an der Spitze der EU
Österreichs Wirtschaftsleistung je EinwohnerIn übertraf 2019 den EU-Durchschnitt um 27 Prozent. Dies belegt die Qualität des heimischen Wirtschaftsstandorts. Für die Messung des Wohlstands müssen zusätzliche Indikatoren wie das verfügbare Einkommen in der Mitte der Haushalte herangezogen werden: Auch hier liegt Österreich an der Spitze der EU...
Donnerstag, 23.07.2020
09:30 Uhr
Grundeinkommen: Sechs Schlussfolgerungen für emanzipatorische Politik
Die schweren wirtschaftlichen Folgen der COVID-Krise verleihen der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens neuen Auftrieb. Die Ziele der fortschrittlichen BefürworterInnen des Grundeinkommens sind hehr. Sie können mit einer Verbesserung der Mindestsicherung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen, besserer Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspoli...
Mittwoch, 03.06.2020
09:30 Uhr
Neue Bundesregierung: Weichen für wohlstandsorientierte Budgetpolitik stellen
Selten war die finanzielle Ausgangslage für eine neue Bundesregierung so günstig wie heute. 2019 dürfte der Staatshaushalt den höchsten Überschuss seit den Jahren 1970–1974 aufweisen. Im Gegensatz zu damals ist man aber von den Zielen Vollbeschäftigung und faire Verteilung weit entfernt und hat gegen die Klimakrise zu kämpfen. Neben diesen aktuell...
Dienstag, 28.01.2020
08:30 Uhr
Arbeitslosigkeit, Klimakrise, Armut: die drei wichtigsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen 2020
Im Konjunkturaufschwung, der Anfang 2015 eingesetzt hat, sind in Österreich das reale Bruttoinlandsprodukt um 10 Prozent, der Export um 21 Prozent, die Industrieproduktion um 11 Prozent und die Ausrüstungsinvestitionen um 31 Prozent gestiegen. Die rege Produktions- und Investitionstätigkeit der Unternehmen zeigt auch, dass diese den Standort für se...
Montag, 30.12.2019
08:30 Uhr
Österreich: Bei BIP und real verfügbarem Einkommen pro Kopf an der EU-Spitze
Österreichs Wirtschaftsleistung je EinwohnerIn übertraf 2018 mit 39.300 Euro (kaufkraftstandardbereinigt) den EU-Durchschnitt um 27 Prozent und erreichte den vierthöchsten Wert der EU. Dies belegt einmal mehr die Qualität des heimischen Wirtschaftsstandorts. Für die Messung des Wohlstands müssen zusätzlich andere Indikatoren herangezogen werden, et...
Mittwoch, 24.07.2019
09:30 Uhr
Mehr Licht in die Welt der Superreichen
Über Jahrzehnte fehlten wissenschaftlich fundierte Fakten zu Umfang und Verteilung des Vermögens in Österreich. Das änderte sich mit dem Household Finance and Consumption Survey der OeNB, doch auch hier fehlt das oberste Prozent der 39.000 reichsten Haushalte, die bis zu 41% des gesamten Vermögens besitzen. Die Vermögenden fürchten Transparenz wie ...
Dienstag, 11.06.2019
09:30 Uhr
Konjunkturpaket noch vor dem Sommer beschließen
Wirtschaftskrise. Im derzeitigen Konjunkturabschwung droht sie neuerlich zu steigen. Wir brauchen deshalb dringend ein Konjunkturpaket, das noch vor dem Sommer beschlossen werden soll und mit den Schwerpunkten Qualifizierung, Investitionen in Klimaschutz und Ausbau der sozialen Dienste darauf ausgerichtet ist, einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu ...
Donnerstag, 28.03.2019
08:30 Uhr
Die drei wichtigsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen 2019
Nach dem kräftigen Konjunkturaufschwung ist die soziale und wirtschaftliche Lage in Österreich im internationalen Vergleich gut. Dies erleichtert die Bewältigung der notwendigen Reformen. Deren wichtigste bestehen in der Bekämpfung der hohen und bald wieder zu steigen drohenden Arbeitslosigkeit, den Strukturveränderungen des Staatshaushalts auf Aus...
Montag, 31.12.2018
08:30 Uhr
Die vier wichtigsten Gründe für den tendenziellen Fall der Lohnquote in Österreich
Der Lohnanteil am gesamtwirtschaftlichen Einkommen ist seit seinem Höhepunkt 1978 zunächst leicht, ab Mitte der 1990er-Jahre stark zurückgegangen, bevor er seit Beginn der Finanzkrise wieder stieg. Ausschlaggebend waren neben der konjunkturellen Entwicklung die Arbeitslosigkeit, Internationalisierung und Globalisierung sowie die Finanzkrise. Welche...
Montag, 17.12.2018
08:30 Uhr
Sozialpartnerschaftliche Lohnpolitik: Kern wirtschaftlichen Erfolgs und sozialen Ausgleichs
Das System der Kollektivvertragsverhandlungen ist in den Grundprinzipien seit Jahrzehnten unverändert. In Österreich haben 98 Prozent der unselbstständig Beschäftigten einen Kollektivvertrag. Das ist ein Spitzenwert in Europa. In Deutschland, das noch in den 1990er-Jahren ein ähnliches System hatte, haben weniger als 60 Prozent der Beschäftigten Ko...
Donnerstag, 15.11.2018
08:30 Uhr
Österreich: bei BIP und real verfügbarem Einkommen pro Kopf an der Spitze der EU
Österreichs Wirtschaftsleistung je EinwohnerIn übertraf 2017 mit 38.200 Euro (kaufkraftstandardbereinigt) den EU-Durchschnitt um 27,6 % und erreichte den vierthöchsten Wert der EU. Dies belegt einmal mehr die Qualität des heimischen Wirtschaftsstandorts. Für die Messung des Wohlstands müssen zusätzlich andere Indikatoren herangezogen werden, etwa d...
Freitag, 27.07.2018
10:30 Uhr
Nachhaltig mehr Wohlstand in Österreich 2019?
Ein hoher und fair verteilter materieller Wohlstand leistet einen wichtigen Beitrag zu einem guten Leben und schafft Spielräume für sozialen Fortschritt. Allerdings ist darauf zu achten, wie dieser Wohlstand zustande kommt (Arbeitswelt) und wie nachhaltig er ist (ökologisch und ökonomisch). Zudem sind für die Lebensqualität relevante weitere Faktor...
Mittwoch, 30.05.2018
09:40 Uhr
Konjunktur: besser wirdʼs nicht mehr
Der kräftige Konjunkturaufschwung hat seinen Höhepunkt erreicht. Das noch immer starke Produktions- und Beschäftigungswachstum muss jetzt für wohlstandsfördernde Strukturreformen genutzt werden, die Arbeitssuchende und prekär Beschäftigte in gute Jobs bringen.
Dienstag, 08.05.2018
10:30 Uhr
Die Schulden sinken. Was jetzt?
Die hohen Staatsschulden sinken zügig. Es wäre an der Zeit, wieder in gesellschaftliches statt privates Vermögen zu investieren.
Donnerstag, 01.02.2018
09:00 Uhr
Herausforderungen 2018: Konjunkturaufschwung für Strukturreformen nutzen
Der kräftige Konjunkturaufschwung mit einem Anstieg des realen BIP um mindestens drei Prozent sowohl 2017 als auch 2018 bewirkt einen merklichen Rückgang des Budgetdefizits und der Arbeitslosigkeit. Das wären ideale Ausgangsbedingungen für eine neue Regierung, die notwendigen Strukturreformen umzusetzen: die Effizienz des föderalen Systems verbesse...
Freitag, 29.12.2017
09:30 Uhr
Was die neue Regierung zu tun hätte, Teil III: wohlstandsorientierte Budgetpolitik
Der kräftige Konjunkturaufschwung sorgt dafür, dass das Budgetdefizit bereits 2018 auf nahe Null sinken wird. Können kostspielige Steuersenkungen und neuerliche Finanzkrisen verhindert werden, so sind mittelfristig stabile Staatsfinanzen ebenso möglich wie Strukturreformen im Sinne wohlstandsorientierter Budgetpolitik: mehr Augenmerk auf öffentlich...
Freitag, 03.11.2017
09:30 Uhr
Was die neue Regierung zu tun hätte, Teil II: gerechte Verteilung des Wohlstandes
Die neue Bundesregierung findet günstige wirtschaftliche Ausgangsbedingungen vor. Doch neben dem Arbeitsmarkt – siehe dazu den Blogbeitrag vom 23. Oktober 2017 – bestehen besonders bei der Ungleichheit erhebliche Herausforderungen. Dazu zählen die gesellschaftlichen Probleme, die mit geringer Transparenz und hoher Konzentration des Vermögensbesitze...
Dienstag, 31.10.2017
08:20 Uhr
Was die neue Regierung zu tun hätte, Teil I: nachhaltige Senkung der Arbeitslosigkeit
Die neue Bundesregierung findet eine sehr günstige wirtschaftliche Ausgangsbasis vor: Der Wirtschaftsaufschwung ist kräftig und mit starkem Beschäftigungs- und Abgabenwachstum verbunden. Entscheidend ist – neben einer egalitären Verteilungspolitik (Blogbeitrag folgt am Dienstag, dem 31. Oktober 2017) –, diese Rahmenbedingungen für eine anhaltende S...
Montag, 23.10.2017
10:30 Uhr
Österreichs Sozialstaat: am Ende oder EU-Spitze?
Die Finanzkrise spart nicht mit Herausforderungen für Europa: hohe Arbeitslosigkeit, zunehmende Ungleichheit, wachsende Unsicherheit. Traditionell hätte die Antwort „Europäisches Sozialmodell“ gelautet: Schutz der Menschen durch soziale Sicherungssysteme kombiniert mit einem investierenden Sozialstaat. Ein gut ausgebauter Sozialstaat geht nämlich m...
Mittwoch, 04.10.2017
10:30 Uhr
Kräftige Industrieproduktion, starke Investitionstätigkeit: Österreichs Wirtschaft im Aufschwung
Die Industrieproduktion befindet sich in einem kräftigen Aufschwung, sie liegt um etwa 5 % über dem Niveau des Vorjahres und die Aussichten sind positiv. Anziehende Nachfrage im Welthandel und besonders in Osteuropa sowie die hohe Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe tragen dazu bei. Steigende Kapazitätsauslastung und positive Absatzerwartu...
Dienstag, 19.09.2017
10:30 Uhr
Österreich bei BIP und real verfügbarem Einkommen pro Kopf in der EU-Spitzengruppe
Österreichs Wirtschaftsleistung je EinwohnerIn übertraf 2016 mit 36.700 Euro den EU-Durchschnitt um 26 Prozent und erreichte den vierthöchsten Wert der EU. Dies belegt einmal mehr die Qualität des heimischen Wirtschaftsstandorts. Für die Messung des Wohlstands müssen zusätzlich andere Indikatoren herangezogen werden, etwa das verfügbare Einkommen i...
Dienstag, 25.07.2017
10:30 Uhr
Österreichs Wirtschaft im Aufschwung: Was jetzt wirtschaftspolitisch zu tun ist
Die Stärke der Wirtschaftsbelebung übertrifft alle derzeit vorliegenden Prognosen. Erstmals seit fünf Jahren geht in Österreich die Arbeitslosigkeit merklich zurück. Das ist auch ein Erfolg einer aktiven Sozial- und Wirtschaftspolitik. Doch mehr bleibt zu tun: erstens mittels aktiver Arbeitsmarktpolitik die Arbeitslosen auf die offenen Stellen zu b...
Donnerstag, 01.06.2017
09:30 Uhr
Die Verteilungsfrage in die politische Arena tragen
Viele Herausforderungen für eine gerechte Verteilung des Wohlstands in Österreich sind ungelöst und werden in den kommenden Jahren im Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung stehen. Die Frage ist, welche gesellschaftlichen Kräfte es schaffen, die Verteilungsfrage offensiv ins Zentrum zu rücken und der Debatte eine Richtung zu geben.
Freitag, 26.05.2017
11:00 Uhr
Fehlende Erbschaftssteuer in Österreich – eine eklatante Ungerechtigkeit
Vor zehn Jahren wurde in Österreich die Abschaffung der Erbschaftssteuer eingeleitet, seither schwelt die Debatte über ihre Wiedereinführung. Kaum ein Argument der GegnerInnen hält einer inhaltlichen Prüfung stand. Dennoch ist die Diskussion in der Gesellschaft ambivalent, weil es dabei auch um Ängste und Werte geht. Heute sind die Voraussetzungen ...
Mittwoch, 03.05.2017
10:30 Uhr
Starke Industrieproduktion, Rückgang der Arbeitslosigkeit
Die Industrieproduktion hat sich gegen Jahresende 2016 markant verstärkt. Damit tritt die seit zwei Jahren anhaltende matte Konjunkturerholung in eine neue Phase ein. Konsumnachfrage der privaten Haushalte und Ausrüstungsinvestitionen ziehen an. Vieles deutet darauf hin, dass das reale Wirtschaftswachstum 2017 über 2% liegen wird. Davon profitiert ...
Dienstag, 07.03.2017
08:12 Uhr
Wirtschaftliche Stagnation und ihre Überwindung
Seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 stagniert die Wirtschaftsleistung in Österreich und der Eurozone. Wirtschaftswissenschafter von Paul Krugman über Richard Koo bis Larry Summers bieten aktuell wesentliche Einsichten zu den Ursachen der säkularen Stagnation (Zustand ohne wirtschaftliches Wachstum). Aber auch historisch hat die Ökonomie – alle...
Freitag, 20.01.2017
10:00 Uhr
Herausforderungen 2017: Arbeitslosigkeit senken, in die Zukunft investieren
Nach fünf Jahren steigender Arbeitslosigkeit ist 2017 eine Trendwende möglich. Die Zahl der Arbeitslosen kann allerdings nur dann markant sinken, wenn die Wirtschaftspolitik dieses Ziel in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen rückt. Die konjunkturellen Voraussetzungen haben sich verbessert, Industrieproduktion, Investitionen und Konsumnachfrage ziehen ...
Freitag, 30.12.2016
09:00 Uhr
Sozialpartnerschaft: Bildet der historische Erfolg ein Versprechen für die Zukunft?
Das sozialpartnerschaftliche Konsensmodell der österreichischen Wirtschaftspolitik hat in allgemein anerkannter Weise zum wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg des Landes beigetragen. Das Bemühen, die Wirtschaftspolitik ausgewogen an allen Zielen des magischen Vielecks und am gesellschaftlichen Wohlstand auszurichten, alle Akteure in die Entscheid...
Mittwoch, 12.10.2016
09:47 Uhr
Schweden und Österreich: Ein Vergleich an der Spitze der EU
Schweden und Österreich gehören heute zu den wirtschaftlich stärksten Ländern der Welt. Die Wirtschaftsleistung pro Kopf liegt rund ein Viertel über dem EU-Schnitt. Ungleichheit und Arbeitslosigkeit sind weniger stark ausgeprägt als in der EU, beide Wohlfahrtsstaaten zählen zu den leistungsfähigsten der Welt. Schweden und Österreich sind daher präd...
Mittwoch, 27.07.2016
09:27 Uhr
Österreichs BIP pro Kopf in der EU-Spitzengruppe
Österreichs Wirtschaftsleistung je EinwohnerIn lag auch 2015 in der Spitzengruppe der EU-Länder. Mit 36.400 Euro übertraf sie den EU-Durchschnitt um 27% - und damit sogar stärker als zu Beginn der Finanzkrise. Die harten Fakten stehen einmal mehr in krassem Widerspruch zum verbreiteten, aber sachlich nicht fundierten Lamento über die fehlende Wettb...
Montag, 18.07.2016
09:50 Uhr
HFCS 2014: Starke Konzentration und erhebliche Unterschätzung des Reichtums in Österreich
Ein Prozent der Haushalte besitzt ein Viertel des gesamten Vermögens in Österreich. Der Anteil der obersten 5% der Haushalte, die über ein Nettovermögen von mehr als 800.000 Euro verfügen, liegt bei deutlich mehr als 40%, das ist etwa gleich hoch wie jener der unteren neun Zehntel der Haushalte. Besonders hoch ist das Vermögen im Durchschnitt bei U...
Dienstag, 21.06.2016
15:00 Uhr
Leistungsbilanz: Deutschland und Österreich leben unter ihren Verhältnissen
Österreichs Wirtschaft wies 2015 einen Überschuss in der Leistungsbilanz von mehr als 9 Milliarden Euro auf (fast 3% des BIP). Der hohe Exportüberschuss widerlegt das dauernde Lamento über die angeblich fehlende Wettbewerbsfähigkeit. Er ist allerdings zu einem erheblichen Teil auch Ergebnis der schwachen Inlandsnachfrage und bringt damit ein gefähr...
Freitag, 08.04.2016
09:31 Uhr
Konjunktur: Was jetzt zu tun wäre
Die von Export und Industrie getragene Erholung der österreichischen Wirtschaft wird seit Jahresbeginn von Impulsen für die Konsumnachfrage durch die Steuerentlastung zusätzlich gestützt. Jetzt gilt es, diesen Rückenwind durch innovative Formen der Verkürzung der Arbeitszeit – etwa durch Ausweitung der Plätze für Aus- und Weiterbildung – auch für e...
Mittwoch, 16.03.2016
08:40 Uhr
Österreichs Wirtschaft investiert mehr als die deutsche
Die Investitionen sind eine Schlüsselgröße für die wirtschaftliche Entwicklung. Die Investitionsquote ist in den letzten zwanzig Jahren merklich zurückgegangen und ein neuerlicher Anstieg ist nicht in Sicht. Allerdings investiert die österreichische Wirtschaft allen Unkenrufen zum Trotz nach wie vor deutlich mehr als jene der Eurozone oder Deutschl...
Donnerstag, 04.02.2016
09:48 Uhr
Expansive Budgetpolitik treibt die Konjunkturerholung
Die Konjunkturerholung wird ab Beginn 2016 durch eine (erstmals seit 2010) leicht expansive Budgetpolitik verstärkt: Steuerreform, öffentliche Investitionen und Flüchtlingsausgaben stärken die Nachfrage. Wenn nun auch noch die InteressenvertreterInnen der Unternehmen ihr notorisches Schlechtreden des Standorts beenden, könnten auch die privaten Inv...
Donnerstag, 17.12.2015
12:02 Uhr
Video: Warum ist die Arbeitslosigkeit in Österreich höher als in Deutschland?
In Österreich steigt die Arbeitslosigkeit, während sie in Deutschland sinkt. Warum ist das so? Und vor allem: Wie erreichen wir in Österreich eine nachhaltige Trendumkehr. Markus Marterbauer erklärt im Videoblog die Situation und hat konkrete Vorschläge, über die wir reden sollten.
Freitag, 02.10.2015
11:00 Uhr
Wien: Eine reiche Stadt wächst
Das Gerede von der Überschuldung der Stadt Wien entbehrt jeder Grundlage. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt und ist deutlich niedriger als beim Spitzenreiter Niederösterreich. Zudem stehen ihr hohes privates und öffentliches Vermögen gegenüber. Als Problem erweist sich viel eher, dass der dringende Aus...
Dienstag, 22.09.2015
11:45 Uhr
Österreichs Industriestandort: Gut trotz Krise
Österreichs Industrieproduktion ist von der Eurokrise merklich getroffen, doch im Vergleich mit anderen Ländern läuft sie weiterhin ganz passabel.
Montag, 10.08.2015
11:30 Uhr
Wege aus der Krise im Süden
Es scheint, als würde nun endlich mit dem alten Klientelismus im Süden Europas gebrochen und die notwendige Erneuerung der Institutionen, vom Steuersystem über den Arbeitsmarkt bis zum Sozialwesen, angegangen. Nur so können die sozialen Katastrophen von Massenarbeitslosigkeit und Armut überwunden werden, nur so kann eine wirtschaftliche Erholung ge...
Mittwoch, 17.06.2015
10:46 Uhr
Arbeitsmarktgipfel: Was uns die Regierung schuldig ist
Endlich stellt sich die Regierung dem Problem der Rekordarbeitslosigkeit. Ein nur symbolischer Gipfel würde allerdings weder den vielfältigen Ursachen der inakzeptablen Lage auf dem Arbeitsmarkt, noch der schwierigen sozialen Lage der Betroffenen gerecht werden. Eine neue Strategie gegen Arbeitslosigkeit kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie meh...
Freitag, 12.06.2015
11:30 Uhr
Budgetdefizit: Die Neokonservativen auf der Palme
So kann man Österreichs neokonservative Wirtschaftsjournalisten auf die Palme bringen: Mit einer Feststellung der Tatsache, dass die Republik 2014 das entscheidende EU-Budgetziel, ein strukturelles Budgetdefizit unter 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, weitgehend erreicht hat; ergänzt um die politische Forderung, deshalb endlich Maßnahmen zur B...
Dienstag, 07.04.2015
13:46 Uhr
BIP pro Kopf: Österreichs „abgesandelter“ Wirtschaftsstandort an Europas Spitze
Die Wirtschaft in Österreich ist – entgegen dem Lamento konservativer Interessenvertretungen und Journalistinnen – an der Spitze der EU zu verorten, etwa beim gebräuchlichsten Maß für wirtschaftliche Leistung, dem BIP pro Kopf. Dort hat Österreich seinen Vorsprung gegenüber dem EU-Durchschnitt seit 2007 sogar noch ausgebaut. Probleme für den Wohlst...
Donnerstag, 02.04.2015
10:23 Uhr
Österreich und Deutschland: Angebot an Arbeitskräften prägt Arbeitslosenquote
Österreich und Deutschland weisen die niedrigsten Arbeitslosenquoten in der EU auf. Doch während hierzulande die Arbeitslosigkeit steigt, fällt sie in Deutschland weiter. Nicht die Arbeitsmarktreformen, sondern die Entwicklung des Arbeitskräfteangebots macht den Unterschied aus. Ohne Verkürzung der Arbeitszeit rückt Vollbeschäftigung in Österreich ...
Montag, 16.02.2015
09:19 Uhr
Herausforderungen 2015: Sparpolitik beenden, Arbeitslosigkeit senken
Die ungünstigeren Konjunkturaussichten für 2015 erfordern einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel, der vorrangig auf die Verringerung der Massenarbeitslosigkeit und der Ungleichheit in der Verteilung des Wohlstandes sowie ein Ende der Sparpolitik abzielt.
Donnerstag, 15.01.2015
12:30 Uhr
Kampf gegen den Steuerbetrug
Jahrzehntelang haben Finanzsystem und Vermögende auch in Österreich über unsere Verhältnisse gelebt. Die Bekämpfung der vielfältigen Formen des Steuerbetruges muss zu einer zentralen Aufgabe der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit in ganz Europa werden. Im Steuerreformkonzept von AK und ÖGB bildet dies bereits - zusammen mit der steuerlichen Bela...
Mittwoch, 17.12.2014
16:55 Uhr
Die neoliberale Verselbständigung aufbrechen, den sozial-ökologischen Umbruch organisieren
Das neoliberale Wirtschaftsmodell der EU ist spätestens mit der Finanzkrise seit 2008 gescheitert: wirtschaftlich, ideologisch und auch politisch. Ein Kurswechsel hin zu einer sozial-ökologischen Transformation steht an, wird aber noch durch eine tiefgreifende Entdemokratisierung blockiert.
Mittwoch, 19.11.2014
10:28 Uhr
Nobelpreisträger Friedrich August Hayek: Antidemokrat und Pinochet-Unterstützer
Die Verleihung des Preises für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel weckt Erinnerungen an den letzten in Österreich geborenen Preisträger Friedrich A. Hayek. Heute hätte er aufgrund seiner problematischen Haltung zur Demokratie die Auszeichnung wohl nicht mehr erhalten.
Montag, 13.10.2014
12:17 Uhr
Skizze einer ökonomisch vernünftigen Budgetpolitik
10 Vorschläge für eine ökonomisch vernünftige Budgetpolitik, die auf die Nutzung vorhandener Spielräume für Verteilungs- und Beschäftigungspolitik abzielt.
Dienstag, 26.08.2014
10:40 Uhr
Die gelbe Gefahr?
Die chinesische Wirtschaftspolitik hat in den letzten Jahrzehnten beeindruckende Erfolge erzielt. Dennoch steht China vor enormen Herausforderungen. Es ist absehbar, dass die Expansion nicht ungebremst voranschreiten wird. Mit der Öffnung zum kapitalistischen Wirtschaftssystem ist auch China anfälliger für Krisen geworden. Österreichs Wirtschaft, w...
Donnerstag, 26.06.2014
12:34 Uhr
EZB bestätigt Pikettys These von der enormen Vermögenskonzentration
Umfragedaten zum Haushaltsvermögen unterschätzen die realen Werte vor allem an der Spitze, wie nun auch die EZB selbst zeigt. Abhilfe können Steuerdaten wie etwa bei Thomas Piketty liefern - aber nur, wenn es auch eine Vermögensteuer gibt.
Freitag, 13.06.2014
10:15 Uhr
Sparen, Konsum und Wohlstand
Das Sparen der Haushalte kann nur gelingen, wenn die Unternehmen auf eine Ausweitung der Investitionen setzen, die die Güternachfrage insgesamt erhöhen. Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist es sinnvoll, wenn Haushalte weniger sparen und mehr konsumieren. Erhöhung des Konsums führt zu Wohlstandsgewinn. Damit rücken wiederum Fragen nach Verteilungsger...
Freitag, 23.05.2014
11:36 Uhr
Verringerung des Budgetdefizits, aber nicht der Arbeitslosigkeit?
Der aktuellen Budgetpolitik gelingt zwar die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte, allerdings nicht ein Abbau der rekordhohen Zahl an Arbeitslosen.
Donnerstag, 08.05.2014
11:45 Uhr
WIFO Prognose: Konjunkturerholung unterschätzt, Budgetdefizit überschätzt
Die aktuelle Konjunkturprognose weist zwar nur ein mattes Wachstum für 2014 aus, doch ist davon auszugehen, dass die Erholung unterschätzt ist, während das Defizit abermals besser ausfallen wird.
Donnerstag, 27.03.2014
13:20 Uhr
Öffentliche Investitionen ermöglichen
Öffentliche Investitionen werden gekürzt, obwohl sie kurz- wie langfristig positiv sind. Die sie behindernden Budgetregeln sind deshalb zu ändern.
Donnerstag, 27.02.2014
13:30 Uhr
Bemerkenswerte Innovation: Die Freizeitoption im Kollektivvertrag
Gewerkschaft ist bemerkenswerte soziale Innovationen gelungen: Die Lohnerhöhung kann in zusätzliche Freizeit umgewandelt werden. Diese Maßnahme wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern, die Lebenszufriedenheit erhöhen und einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Sicherung von Beschäftigung leisten.
Mittwoch, 08.01.2014
12:12 Uhr
Aus der Theorie für die Praxis
Massenarbeitslosigkeit, hohe Staatsverschuldung und eine bedrohliche Ungleichheit prägen die wirtschaftliche Lage in Europa im sechsten Jahr der Krise. In dieser Situation zeigt sich, wie wichtig es ist, sich mit den Grundlagen der ökonomischen Theorien zu beschäftigen.
Donnerstag, 19.12.2013
19:44 Uhr
Deutschland: Motor eines europäischen Konjunkturaufschwungs?
In Deutschland sinkt die Arbeitslosenquote. Grund sind höhere Reallöhnen und stärkere Konsumnachfrage als Folge des Rückgangs der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Österreich könnte es Deutschland etwa durch eine Verkürzung der Arbeitszeit zur Verknappung des Angebots gleichtun!
Montag, 04.11.2013
09:30 Uhr
Neue Bundesregierung: Wollen wir etwas?
Zentrale Aufgabe der nächsten Bundesregierung wird es sein, die Ansprüche von Finanzsystem und Vermögende zurückzudrängen und so Raum für sozialen Fortschritt zu schaffen.
Freitag, 20.09.2013
12:41 Uhr
Mit John Maynard Keynes aus der Krise
Platzen der Spekulationsblase auf den Vermögensmärkten, zahllose Bankeninsolvenzen, Nachfrageeinbruch, Massenarbeitslosigkeit: Die Wirtschaftskrise nahm ihren Ausgang in den USA, breitete sich allerdings mit Windeseile auf Europa aus und führte zu einer Depression, die die Arbeitslosenraten in manchen Ländern auf über 30% der Erwerbspersonen trieb....
Donnerstag, 12.09.2013
12:21 Uhr
Die Privilegien von Jung und Alt
Regelmäßig wird der Generationenkonflikt zwischen Jung und Alt ausgerufen. Dabei sind die Jungen die Dummen: Sie zahlen die Pensionen der Alten, angeblich ohne selbst Aussicht auf öffentliche Pensionsleistungen zu haben. Das Ausrufen des Generationenkonflikts dient meist der Vorbereitung einer neuen Runde an Einsparungen in der gesetzlichen Alterss...
Mittwoch, 21.08.2013
17:24 Uhr
Das österreichische Lohnverhandlungssystem: Überlegen aber gefährdet?
Im September startet mit dem Auftakt im Metallsektor die Herbstlohnrunde. Die Verhandlungen gestalteten sich in den letzten Jahren immer schwieriger: Zum einen, weil die ArbeitgeberInnen das Ziel der Dezentralisierung auf Fachverbandsebene verfolgen und dabei auf heftigen – und erfolgreichen – Widerstand der Gewerkschaften treffen; zum ...
Donnerstag, 08.08.2013
10:30 Uhr
Eco Austria vergibt die Chance sich als unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut zu qualifizieren
Das von der Industriellenvereinigung finanzierte Institut Eco Austria errechnet mithilfe eines ungeeigneten ökonomischen Modells, eines übertrieben negativen Basisszenarios und nicht nachvollziehbarer Quantifizierung gewaltige positive Effekte einer Umsetzung der wirtschaftspolitischen Forderungen von „Unternehmen Österreich 2025“: 420.000 zusätzli...
Donnerstag, 18.07.2013
10:30 Uhr
WIFO revidiert Prognose nach unten: Verstärkte Aktivitäten gegen Arbeitslosigkeit notwendig
Deutlich besser als die Eurozone, aber doch in der Krise: Österreichs Konjunktur bleibt laut heutiger WIFO-Prognose wegen gedämpfter Exportnachfrage und stagnierenden Konsumausgaben schwach. Vor allem steigt die Arbeitslosigkeit weiter und Österreich dürfte seinen EU-Spitzenplatz bei der Arbeitslosenquote bald los sein. Die Budgetkonsolidierung läu...
Freitag, 28.06.2013
13:00 Uhr
Warum niedrige Zinsen gut für Wirtschaft und Einkommensverteilung sind
Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank führt zu negativen Realzinsen für Geldanlagen. Konservative beklagen eine „kalter Enteignung“ und versuchen mit diesem Argument die „kleinen SparerInnen“ politisch ins Boot zu holen. Doch diese profitieren eigentlich von den niedrigen Zinsen: Sie entlasten den Staatshaushalt finanziell und machen ...
Mittwoch, 19.06.2013
19:32 Uhr
Warum Österreichs Leistungsbilanzüberschuss problematisch ist
Die Zunahme von Überschüssen und Defiziten in der Leistungsbilanz bildete eine der wichtigsten Ursachen für die Krise in der Eurozone. Sie war das Ergebnis großer Unterschiede in der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage zwischen den Volkswirtschaften. Nun versucht die EU-Politik, diese Ungleichgewichte zu korrigieren, doch auf einseitig...
Mittwoch, 24.04.2013
15:24 Uhr
Industriestandort Österreich: Viel bejammert, aber sehr gut
Der Industriestandort muss gut und wettbewerbsfähig sein, sonst würden die Unternehmen immer mehr produzieren. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ist hingegen problematisch, was mit den erzielten Gewinnen passiert.
Mittwoch, 10.04.2013
14:38 Uhr
Alternativen zur Massenarbeitslosigkeit in der EU
Die Austeritätspolitik der EU hat zwischen drei und fünf Millionen Menschen den Job gekostet. Die Behauptung der Politik, es gäbe keine Alternativen, ist haltlos. Was fehlt sind nicht ökonomische Gegenkonzepte, sondern eine verantwortungsbewusste Wirtschaftspolitik, die sie umsetzt.
Mittwoch, 13.03.2013
19:33 Uhr