Klimaangst und Verleugnung sind keine privaten Probleme, sondern Symptome einer tiefen psychologischen Krise. Während wir auf technische Wunder hoffen, blockieren unser „Steinzeit-Gehirn“ und starre Machtverhältnisse echte Lösungen. Erfahren Sie, warum wir eine Wirtschaft der Fürsorge brauchen, um die psychologische Basis für echten Klimaschutz zu ...
Hitzewellen, Hochwasser, Dürren – die Klimakrise belastet nicht nur unsere Umwelt, sondern auch die Psyche vieler Menschen. Studien belegen: Menschen, die von Extremwetterereignissen betroffen sind, leiden noch Jahre später unter den emotionalen Folgen. Angesichts der angekündigten Einsparungen bei umweltbezogenen Förderungen und der Abschaffung de...
Die österreichische Bundesregierung hat mit dem Ziel, umweltfreundliche und leistbare Mobilität für alle zu gewährleisten, einen vielversprechenden Weg eingeschlagen. Aktuelle Pressemeldungen und volkswirtschaftliche Daten zeigen allerdings eine Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und der Wirklichkeit auf.
In Österreich verdoppelte sich die Anzahl an Hitzetagen, und es kommt öfter zu Extremwetterereignissen. Dennoch steigt der Ausstoß an CO2 vor allem im Verkehr weiterhin ungebremst an – Österreich ist seit Kurzem in deklarierter Weise „Autofahrerland“. Jugendliche werden verstärkt aktiv und ringen um mehr Aufmerksamkeit, um den Verkehr als einen de...
Im Durchschnitt sind PendlerInnen in Österreich 17 Kilometer und 27 Minuten je Richtung unterwegs. Von der kostbaren Freizeit bleibt an einem normalen Arbeitstag also etwa eine Stunde auf der Strecke. Befragungsergebnisse zeigen, dass Arbeitswege nur etwa die Hälfte der Wege von Beschäftigten ausmachen. Für viele sind schon jetzt lange Arbeitstage ...
Die Automatisierung von Pkw wird vor allem in Kombination mit der Elektrifizierung des Antriebs als die Lösung der drängenden verkehrs- und klimapolitischen Probleme gepusht. Zu klärende Rahmenbedingungen werden demgegenüber auf die lange Bank geschoben. Nachhaltige Lösungen brauchen allerdings einen starken öffentlichen Verkehr und klare Vorgaben,...
Das rasante Bevölkerungswachstum schlägt sich auch auf die Bahnnutzung nieder. Neueste Zahlen zeigen, dass die Fahrgastzahlen in der Ostregion innerhalb von vier Jahren um 20 Prozent gestiegen sind. Damit waren 2015 täglich um 60.000 Personen mehr unterwegs als 2011.
In den vergangenen Monaten wurde immer wieder über die mangelnde Mobilitätsbereitschaft von ArbeitnehmerInnen berichtet. Im Raum stehen Forderungen nach einer Ausweitung der Zumutbarkeit von Arbeitswegen. Für PendlerInnen bedeutet dies jedoch massive Eingriffe in ihre Lebensrealitäten und es wird dabei auch außer Acht gelassen, wie viel sie jetzt s...
Fahrplanänderungen bedeuten für die PenderInnen nur im Idealfall eine Verbesserung des Angebots. Oftmals heißt dies aber auch, dass Arbeitswege und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht mehr reibungslos klappen. Ein Plädoyer für mehr Planungssicherheit für ArbeitnehmerInnen.
nutzen rund 56.000 Wiener Ein- und AuspendlerInnen die Bahn am Arbeitsweg. Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen: Es könnten doppelt so viele sein. Dafür brauchen Penderlnnen kurze, kostengünstige und bequeme Wege zwischen Wohnen und Arbeiten.
ArbeitnehmerInnen nehmen immer weitere und immer flexiblere Arbeitswege auf sich. Auf den Kosten bleiben die Betroffenen selbst sitzen. Nachhaltige Pendelmobilität braucht Lösungen abseits der etablierten Pfade. Das Angebot des öffentlichen Verkehrs ist stärker an den Bedürfnissen der ArbeitnehmerInnen zu orientieren.
Mindestens 86% der ländlichen Haushalte besitzen einen Pkw, sagt die Statistik Austria. Damit sollte der Zugang zu Mobilität auch im ländlichen Raum kein Problem sein, könnte man meinen. Doch wenn man sich die Statistiken genauer ansieht, fällt rasch auf: Auto-Mobilität ist teuer und nicht für alle leistbar. Öffentliche Verkehrsmittel sind wesentli...
Ich bin kürzlich auf eine Publikation der Niederösterreichischen Landesregierung aufmerksam geworden, die mich enorm nachdenklich stimmt,ein Kurier Artikel vom 8.3. über die Umsetzung der dortigen Empfehlungen brachte für mich dann das Fass zum Überlaufen und veranlasste mich zu diesem Artikel. Aber alles der Reihe nach: Stein des Anstoßes ist der ...