Das österreichische Gesundheitssystem wird in der Studie der London School of Economics (LSE) überwiegend positiv beurteilt. Es gehört zu jenen mit den niedrigsten ungedeckten Bedarfen und den höchsten Zufriedenheitswerten. Die Gesundheitsausgaben liegen mit 10,4 % des BIP nur unwesentlich über dem EU-Durchschnitt (9,9 %).
Primärversorgungs-Einrichtungen und ihre Vorteile: zB längere Öffnungszeiten, kontinuierliche Versorgung auch an Tagesrandzeiten und Wochenenden durch AllgemeinmedizinerInnen.
Unter dem Eindruck steigender Ausgaben im Gesundheitswesen wurden in den 80-er und 90-er Jahren weltweit Kostenbeteiligungen (Selbstbehalte) bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen eingeführt. Dennoch ist der Anteil der Selbstbehalte an den Gesundheitsausgaben der OECD-Staaten relativ gering geblieben; die meisten Staaten geben weiterhin ...