Alle Beiträge von Roland Lang

Stellvertretender Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik in der AK Wien

Wir brauchen breite Zuversicht statt einseitiger Klientelpolitik

Dynamische Beschäftigungsentwicklung, Investitionen, Einkommen und Wohlstand haben viel mit einer zuversichtlichen Stimmung zu tun. Fällt ein Land bzw fallen seine EinwohnerInnen in breiter Front in eine depressive Stimmung, wird dies wohl kaum jemals von gleichzeitiger wirtschaftlicher Prosperität begleitet sein. Günstiger Begleitumstand für einen Wirtschaftsaufschwung wäre eine weit verbreitete optimistische Stimmung also allemal. Daher ein Aspekt, den durchaus auch WirtschaftspolitikerInnen beachten sollten.

 

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Industriepolitik reloaded – Wie sieht eine zeitgemäße Industriepolitik aus?

Gerade anlässlich des Jubiläums „5 Jahre nach Lehman“ feiert die Realwirtschaft in allen politischen Diskussionen ein Revival. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht dabei Industriepolitik und die Frage, was das konkret sein kann. Dafür gibt es einen guten Grund: Länder mit einer starken industriellen Basis haben die Krise besser überstanden als jene, die primär im Dienstleistungs- oder Finanzsektor ihre Stärken hatten. Die europäische Union hat sich daher zum Ziel gesetzt, die Industrieproduktion bis 2020 von rund 16% auf 20% des BIP zu erhöhen. Die Rückbesinnung auf den klassischen Produktionssektor ist aber natürlich von den wirtschaftspolitischen Haltungen der Gegenwart geprägt und führt in der aktuellen Debatte oft zur wohl bekannten Standortdiskussion. Denn ganz klar ist ja nicht, was alles unter Industriepolitik zu verstehen ist und was nicht.

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